Ausbildung
Feuerwehr-Ausbildung trotz Frost und Schnee
· 3 Min. Lesezeit
Beitrag/Fotos: Susanne Schwartz
Der Truppmann/-frau-Kurs auf Amrum verlangte den Teilnehmenden einiges ab.
Neben Beruf und Familie stellten sie sich eisigen Temperaturen und gefrorener Technik.
Am Ende zahlte sich der Einsatz aus – mehr, als es zunächst schien.
Winterliche Bedingungen von Beginn an
Unter erschwerten Bedingungen verlief der letzte Truppmann/-frau-Kurs Teil eins der Freiwilligen Feuerwehr auf Amrum. Schnee, Eis und frostiger Ostwind machten es den Teilnehmenden alles andere als leicht. Der Grundausbildungslehrgang vermittelt den angehenden Feuerwehrmännern und der angehenden Feuerwehrfrau die Basiskenntnisse für den Einsatzdienst. Seit Anfang Januar standen in Theorie und Praxis mindestens 70 Stunden auf dem Lehrplan – vor allem der Lösch- und Hilfeleistungseinsatz.
Freiwillige Feuerwehr heißt auch: freiwillig lernen. Und das neben Beruf, Ausbildung, Familie und Freizeit. In der Nebensaison geht das noch etwas einfacher als in den Sommermonaten. Doch der Januar war in diesem Jahr ungewöhnlich winterlich – damit hatte niemand gerechnet.

Foto: Gruppenführer Tewe Schult gibt den Prüflingen die Anweisung , die Wasserzuleitung zu legen
Gefrorene Schläuche und glatte Einsätze
Da in den Feuerwehrschläuchen nach Einsätzen immer etwas Wasser zurückbleibt, waren durch die Minusgrade die Kupplungen, mit denen die Schläuche untereinander und mit dem Hydranten verbunden werden, zeitweise so stark eingefroren, dass sie erst wieder davon befreit werden mussten. Auch auf Glätte im Einsatz sind die Kursteilnehmenden nun bestens vorbereitet.
Das etwas mildere Nieselregenwetter am vergangenen Samstag, an dem die Prüfung stattfand, war für die Truppmänner und die Truppfrau daher nahezu einfach.
Melf Dethlefsen, Tristan Möller, Simon Thümer, Fin Ole Christiansen, Lisa-Marie Goswin, Anton Lenskiy, Leif Peters, Nigg Siebert, Henning Blume, Leif Jessen, Mathies Lutz, Malte Prieg und Tjorben Tewe Thomas bestanden sowohl die theoretische als auch die praktische Prüfung. Damit erhalten nun alle einen Piepser und sind bereit, im Einsatz zu unterstützen.

Ein großes Dankeschön an alle
Ausbildungsleiter Sven Tieze gratulierte allen Absolvent:innen und wünschte ihnen, dass sie stets gesund aus den Einsätzen zurückkehren mögen. Er freute sich über die hohe Einsatzbereitschaft und hofft, dass alle auch den Truppmann/-frau-Kurs Teil zwei absolvieren werden. Zudem bedankte er sich bei Leif Hinrichsen und Flemming Rohlmann (beide FFW Wittdün) sowie Tewe Schult und Timo Meinerts (beide FFW Norddorf) für deren tatkräftige Hilfe.
Der Dank ging außerdem an Petra Müller, stellvertretende Amtswehrführerin, die als Prüferin unterstützte und selbstverständlich auch an Sven Tieze selbst.
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