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Atemschutzseminar 2009
Petra Mueller · · 2 Min. Lesezeit
Sie sind die ersten, die im Gefahrenbereich vorgehen, in verrauchte Hauser eindringen, Menschen retten und loschen… unsere Atemschutzgeratetrager.
Regelmassig werden alle PA-Trager/innen medizinisch untersucht (G 26 III), diese Untersuchung nimmt pro Person rund eine Stunde Zeit in Anspruch. Durch Belastungs-EKG, Blutuntersuchung, Sehtest usw. werden die Kameradinnen und Kameraden daraufhin getestet, ob sie den schweren Belastungen im Einsatz gewachsen sind.
Daneben wird regelmassig in der Niebuller „Atemschutzstrecke“ geubt – diese Ubung ist, ebenso wie die Untersuchung, Voraussetzung dafur, dass der Atemschutzgeratetrager-Pass gultig bleibt und die Kameraden/innen uberhaupt unter schwerem Atemschutz eingesetzt werden konnen.
Seit einigen Jahren gibt es zusatzlich das durch die Feuerwehr Garding organisierte Atemschutz-Seminar. An wechselnden Orten (vorletztes Jahr fand das Seminar auf der Nachbarinsel Fohr statt) konnen die Atemschutzgeratetrager ihr Wissen vertiefen, wiederholen und ihr Verhalten trainieren.
Am diesjahrigen Atemschutzerminar, das auf dem Gelande der neuen Kreisfeuerwehrzentrale in Husum stattfand, nahmen Kameradinnen und Kameraden der FF Suddorf und Wittdun teil.

Im folgenden das diesjahrige Seminarprogramm (siehe auch die Homepage der Gardinger Kameraden www.atemschutz-training.de):
Anlegen der personlichen Schutzausrustung
Durch Kreisausbilder aus dem Bereich Atemschutz wird das Thema aktualisiert und „kleine Fehler“, die sich im Feuerwehralltag einschleichen konnen, besprochen.
Fortbewegung in „niederer Gangart“
Im praktischen Beispiel werden die unterschiedlichen Fortbewegungsmethoden geubt und insbesondere die Vorzuge des Seitenkriechganges erfahren. Hierbei werden Absturzgrenzen simuliert.
Turoffnungsprozedur
Die Vorgehensweise einer Turoffnung im Bereich der Brandraume wird erprobt und trainiert. Hierbei wird die Einsatzmoglichkeit der Bandschlinge verdeutlicht.
Hohlstrahlrohrtraining
Vorstellung der Technik von Hohlstrahlrohren und ihre Einsatzmoglichkeiten. Der Flash-Over-Reflex wird dargestellt und trainiert.
Befreiungsubung
Die Atemschutzgeratetrager werden in eine Bedrangnislage versetzt, aus der sie sich selbst mit Hilfe der Rettungsschere oder des Rettungsmessers befreien mussen.
Fire-Trainer
Realitatsnahe Brandbekampfung im gasbefeuerten Ubungscontainer
MOBAS
Durchgang durch die mobile Atemschutzstrecke der Berufsfeuerwehr Hamburg.



Vielen Dank an Wehrfuhrer Matthias Trapp und sein Team von der Feuerwehr Garding fur die Organisation dieses spannenden Seminars. Unsere PA-Trager/innen freuen sich schon auf’s nachstes Jahr 🙂
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