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Ganz schön heiß…
Thomas Oelers · · 1 Min. Lesezeit
„Eigentlich wollte ich es nur wohlig warm haben und heizte mit unserem Kaminofen ein. Als es dann aber später immer brenzlicher roch und der Edelstahlschornstein immer heißer wurde, bekam ich es doch mit der Angst zu tun und rief die Feuerwehr“, berichtete der Hauseigentümer den eintreffenden Einsatzkräften der freiwilligen Feuerwehr Wittdün.
Kurz nach Mitternacht ging die Alarmierung über den digitalen Meldeempfänger der Kameraden ein und sie rückten zum gemeldeten Schornsteinbrand in die Inselstraße aus. Die enorme Hitzeentwicklung in dem doppelmanteligen Edelstahlschornstein konnte mit der Wärmebildkamera gut nachgewiesen werden.
Um die Gefahr für das Dach zu nehmen, wurde der Schornstein von außen gekühlt, um anschließend den oberen Teil zu demontieren und den Brandherd mit einem Schornsteinbesen in den Bereich der Reinigungsluke zu schieben. Von hier aus konnte ohne Schaden für die Wohnung das Glutnest aus dem Kamin geholt werden. Wie hoch die Hitze war, zeigte sich an der umfunktionierten Suppenkelle. Die glühte in kürzester Zeit aus. Die Oberfläche des Rohres wurde derweil mit kalten „Wadenwickeln“ heruntergekühlt.

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