FF Süddorf
Ein Lob auf die Zusammenarbeit…
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Auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Suddorf-Steenodde wurde allseits bestatigt und besonders gelobt, dass die vier einzelnen Feuerwehren auf Amrum untereinander eine sehr gute Zusammenarbeit pflegen.

Dazu gehoren die nachbarschaftliche Losch-, beziehungsweise Einsatzunterstutzung genauso wie die gesamtinsular geregelte Ausbildung der Lehrgange auf Kreisebene und dem gemeinsamen Kommers. Der Gemeindewehrfuhrer aus Wittdun, Dietmar Hansen, bedankte sich besonders bei den Kameraden und Kameradinnen aus Suddorf-Steenodde fur die Unterstutzung uber das sonstige Mass hinaus, in der derzeitigen Sondersituation in Wittdun. Wie wir berichteten, musste das Einsatzfahrzeug aufgrund technischer Mangel stillgelegt werden, sodass die Wehr nicht voll einsatzbereit ist.
Burgermeister Bernd Dell-Missier sah in der geleisteten Arbeit der Feuerwehren und die Bereitschaft der aktiven Mitglieder sich stets auf einem hohen Niveau ausbilden zu lassen einen uberaus hohen Beitrag fur die Gemeinschaft. „Wie der Einsatzjahresbericht zeigt, mussen die Kameraden und Kameradinnen zu ihrem Elan auch noch besonders tapfer sein, wenn es dann leider auch mal heisst, es musste eine Person geborgen werden“, so Dell-Missier. Aufgrund der zunehmenden Burokratie auch in den Reihen der Feuerwehr hoffte er, dass der Amtsschimmel nicht einmal die originaren Aufgaben der Feuerwehrmitglieder in den Hintergrund stellen wird.
Ortswehrfuhrerin Claudia Motzke bedankte sich bei ihren aktiven Mitgliedern fur ihre Bereitschaft sich fur die Sicherheit in der Gemeinde und somit auf ganz Amrum einzusetzen und uber die Einsatze hinaus, wahrend der Sonderdienste, der Teilnahme an der Ausbildung SEG-Erste-Hilfe mit der grossen Abschlussubung und dem Besuch des Brandschutzseminars in Husum ein hohes Mass an Engagement zu zeigen. Fur die erfahrene Unterstutzung durch ihren Stellvertreter Christian Peters dankte sie diesem besonders.
Die Ortsfeuerwehr Suddorf-Steenodde ruckte im Laufe des vergangenen Jahres unter anderem zu einem Loscheinsatz eines in Brand geratenen Hydraulikbaggers aus, leistete nachbarschaftliche Loschhilfe, beseitigte eine Olspur, sicherte einen Sturmschaden und raumte den umgesturzten Baum beiseite. Das Loschfahrzeug wurde im Laufe des Jahres 42 Mal bewegt und legte dabei 535 km zuruck. Die Wehr verfugt uber 19 aktive Mitglieder, 6 der aktiven Reserve und 8 Mitgliedern der Ehrenabteilung. Von diesen acht, waren erfreulicherweise auch die Halfte anwesend.
Henry Waidhas, dessen Amtsnachfolgerin Claudia Motzke ist und er jetzt noch Gemeindewehrfuhrer der Gemeinde Nebel ist, mahnte seine Kameraden in Suddorf und Steenodde an, die besonders gute Dienstbeteiligung der fruheren Jahre nicht schleifen zu lassen. „Was nutzt es, wenn man das neueste Fahrzeug im Stall hat und dann handeringend auf Leute warten muss“. Fur seine Person gab er schon mal bekannt, dass er mit dem Erreichen seines sechszigsten Lebensjahr im kommenden Jahr den Posten des Gemeindewehrfuhrers nicht mehr bekleiden wird. Es ist dann die Zeit gekommen, dass diese Aufgabe in jungere Hande gegeben wird. Fur den gemeinsamen Kommers der Amrumer Feuerwehren, der am 5. Juni im Festzelt in Suddorf stattfinden wird, gab Waidhas schon mal den Termin bekannt.
Der Umstand, dass die anwesenden Feuerwehrmitglieder einen recht hohen Altersdurchschnitt abgaben, wurde von verschiedenen Rednern thematisiert. Dabei wurde bedauert, dass die Ausbildungsauflagen fur Neuanfanger mittlerweile uberaus umfangreich sind und durch eine subjektive Formalisierung eventuell abschreckend wirken. Der erste stellvertretende Amtswehrfuhrer Klaus-Peter Ottens, der selber Ausbilder auf Kreisebene ist, sah trotz der eigenen Erkenntnis dagegen auch die gezeigte Begeisterung der Anwarter an einer ernsthaft betriebenen und hochwertigen Grundausbildung. Diese ist und bleibt der Grundstock fur das weitere Dasein als aktives Feuerwehrmitglied und der Einsatzkraft der gesamten Gruppe.
Der Vorsitzende der Feuerwehrkameradschaft Fohr-Amrum, Gerd Arfsten aus Suderende, uberbrachte die besten Grusse von Fohr und betonte, dass die Kameraden auf der Nachbarinsel immer noch den Wunsch hegten, gemeinsam mit den Amrumern auf Amrum das nachste Kameradschaftsfest zu feiern. Bis zur Umsetzung gilt es noch, die Kasse etwas aufzufuttern. Diese wird durch die Beitrage der insgesamt 14 Wehren auf Fohr und Amrum gespeist.
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